Neue Wege im Wasserbau
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Ökonomie/ Ökologie

Wesentliche Unterschiede zu herkömmlichen Flusswasserkraftwerken
Flusswasserkraftwerke mit Kaplan- bzw. Francisturbine
Wasserwirbelkraftwerk
  • Einsatz für Fallhöhen ab 2m.
  • Die aufwendige Durchflussregelung erfolgt über einen verstellbaren Leitapparat und über verdrehbare Turbinenschaufeln (doppelt geregelte Kaplanturbine).
  • Feinrechen samt Reinigungsanlage sind zum Schutz der Turbine unbedingt notwendig.
  • Extreme Druckunterschiede im Strömungsbereich der Turbine können zur Kavitation und damit zu Schäden an der Turbine als auch zur Zerstörung der Mikrostruktur des Wassers führen.
  • Eine ökologische Druchgängigkeit durch das Kraftwerk ist unmöglich. Eine Fischdurchgängigkeit kann über eine Fischtreppe erzielt werden.
  • Einsatz für geringe Fallhöhen ab 0,7m.
  • Bei Durchflussmengenschwankungen im Verhältnis von 1 zu 3 kann auf eine
  • Durchflussregelung verzichtet werden.
  • Das Wirbelkraftwerk ist durchgängig für Schwemmgut. Ein Feinrechen vor der Turbine ist nicht notwendig.
  • Im Gegensatz zu herkömmlichen Turbinen wird der Wasserstrom durch die Turbinenschaufeln nicht durchschnitten sondern nur umgelenkt, wodurch eine Gefährdung für Fische nicht mehr gegeben ist.
  • Das Wasser wird an der Oberfläche des Wasserwirbels beschleunigt, belüftet und die Selbstreinigungskräfte des Gewässers dadurch aktiviert.
  • Die Wirbelströmung reduziert Temperaturschwankungen im Gewässer.
  • Zusammenfassend können je nach Anwendungsfall die Aufwendungen für eine Durchflussmengenregelung, für eine Feinrechenanlage und für eine Fischaufstiegshilfe entfallen.