- Ursprünglich mäanderförmige Fließ- gewässerstrukturen (linke Abb.) ermöglichen einen intensiven Gasaustausch zwischen Wasser und Luft und sorgen mit Hilfe von Mikroorganismen und Wasserpflanzen für eine höchstmögliche Wasserqualität.
- In den derzeitig regulierten und mit Sohlstufen ausgestatteten Flussläufen (Abb. Mitte) überwiegt die laminare Fließbewegung und eine daraus resultierende Sauerstoffverarmung sowie einer verminderte Wasserqualität sind die Folge.
| | - Um in Zukunft auch in bestehenden Gewässerstrukturen die Wasserqualität zu steigern, besteht nun die Möglichkeit an den bestehenden Sohlstufen konzentrierte Belüftungszonen durch Rotationsbecken einzubauen (rechte Abb.), die die Selbstreinigungsprozesse wieder aktivieren und den Wasserabfluß im Sinne des Hochwasserschutzes in den Zubringerflüssen verzögern. In den langsamen Fließbereichen zwischen den Rotationsbecken können sich Wasserpflanzen für den biologischen Abbau von Schadstoffen ansiedeln.
|